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McLaren-Premiere in St Andrews: Rose und Poulter spielen Prototyp der Series-2-Eisen

Bei der Dunhill Links zeigen Justin Rose und Ian Poulter erstmals die neuen Cavity-Back-Eisen von McLaren Golf. Sie liegen zwischen Blade und Distanzeisen.

Bei der Alfred Dunhill Links Championship in Schottland ist ein neues Eisen von McLaren Golf zum ersten Mal zu sehen. Wie Golf.com am 2. Oktober berichtet, haben Justin Rose und Ian Poulter den Prototyp der Series-2-Eisen in ihre Sätze aufgenommen. Es ist ein Cavity-Back-Modell und das zweite Eisenmodell des Herstellers.

Series 2 für die langen Eisen

Laut Golf.com spielen Rose und Poulter die neuen Series-2-Köpfe beide in den Eisen 4 bis 6. Vom Eisen 7 bis zum Pitching Wedge bleiben sie bei den Series-1-Blades. Golf.com schreibt, dass schon der Name und das Design das neue Modell genau zwischen die Series-1-Blades und die Series-3-Eisen einordnen, die McLaren als „Players Distance“-Eisen anbietet.

Zur Bauweise nennt Golf.com noch keine offiziellen Angaben. Das Magazin vermutet aber, dass auch die Series 2 im Metal-Injection-Molding-Verfahren (MIM) gefertigt ist, wie die beiden bisherigen Modelle. Außerdem sei im Hohlraum des Schlägerkopfs die „Structural Mesh“-Struktur zu sehen, die es auch bei den anderen McLaren-Eisen gibt. Einen Marktstart, Loftangaben oder Schaftdetails hat McLaren laut Golf.com bisher nicht veröffentlicht.

Rose stellt seinen Satz immer wieder um

Für Rose ist es nach Angaben von Golf.com die nächste Änderung an seinem McLaren-Satz, den er seit seiner Unterschrift am 27. April 2026 spielt. Diese Kombination hatte er schon zum Start der Marke angedeutet. Wie National Club Golfer im April berichtete, sagte Rose damals, dass er beide Modelle mischen könnte: die Series 3 in den langen Eisen, die Series 1 in den Scoring-Eisen. Mit der Series 2 gibt es jetzt ein Modell, das genau dazwischen liegt.

Rose war von Anfang an eng an der Entwicklung beteiligt. Bei Yardbarker heißt es in einem Zitat von Poulter, Rose habe „in den vergangenen zwei Jahren eine zentrale Rolle beim Testen und bei der Entwicklung“ mit dem McLaren-Team gespielt.

Ein Neuling mit prominenten Botschaftern

McLaren Golf kündigte seine Eisen am 29. April 2026 an und führte den offiziellen Launch am 29. April 2026 durch. Die Series 1 ist ein kompaktes Muscle-Back-Blade mit Wolframgewichten und richtet sich an sehr gute Ballstriker. Die Series 3 ist ebenfalls im MIM-Verfahren gebaut und hat Elemente aus Carbonfaser. Eine Carbon-Abdeckung soll die Vibrationen dämpfen, und das Eisen soll auch bei nicht ganz getroffenen Schlägen Stabilität und Geschwindigkeit bringen.

Kurz vor dem Start hatte die Marke innerhalb von 24 Stunden Rose und Poulter verpflichtet, wie Yardbarker berichtete. Er erklärte damals: „Es war unglaublich zu sehen, wie McLaren in die Golfwelt eintritt.“ Dabei verwies er auf die Geschichte des Unternehmens im Motorsport. Laut National Club Golfer ist neben Rose und Poulter auch Michelle Wie West als Investorin und Botschafterin dabei.

Er war im Frühjahr mit Prototypen eingestiegen, damals einem CB-Prototyp als Eisen 4 und MB-Prototypen vom Eisen 5 bis zum Pitching Wedge. Ein halbes Jahr nach dem Start der Marke ist jetzt mit der Series 2 ein Cavity-Back-Modell im Turniereinsatz. In St Andrews, Carnoustie und Kingsbarns ist es zum ersten Mal öffentlich zu sehen.

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Originalquelle: www.golfpost.de →