Es wäre weit hergeholt zu sagen, dass der Borderlands Film den Markt im Sturm eroberte und weder Kritiker noch Kinobesucher beeindruckt waren. Es wurde ein riesiger Flop, und nicht einmal die Fans der Serie waren zufrieden. Aber was genau ist schiefgelaufen?
Nun hat Regisseur Eli Roth (bekannt für brutale Horrorfilme wie Cabin Fever und Hostel) in einem Interview mit Variety zu dem Thema Stellung genommen und erklärt, dass er eine andere und deutlich reifere Version hatte, an die das Studio jedoch nicht glaubte. Stattdessen wollten sie die Altersfreigabe senken, und das Ergebnis, sagt er, war ein Film ohne Zielpublikum:
"Du hast etwas, das niemandem gehörte. Es ist kein Kinderfilm, aber er versucht, alle anzusprechen. Es ist für Gamer, aber es hat nicht die Gewalt, die die Spieler wollen, weil es nicht so extrem sein kann, da es zu teuer ist. Am Ende bekommt man einen Film, der weder Fisch noch Geflügel ist."
Sein nächster Film feiert diese Woche Premiere: Ice Cream Man, der offenbar eine Rückkehr zu den deutlich gewalttätigeren Filmen markiert, die wir normalerweise mit Roth verbinden.
Borderlands Filmregisseur: "It war ein Film, der niemandem gehörte"
Originalquelle: www.gamereactor.de →