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Amundi German Masters 2026: Heimspiel mit starkem deutschen Aufgebot

Amundi German Masters 2026 zurück auf Green Eagle. (Foto: Amundi German Masters)

Das Amundi German Masters 2026 kehrt nach Green Eagle zurück. Ein starkes deutsches Feld, 350.000 Euro Preisgeld und ein Event, das noch wachsen soll.

Beim digitalen Pressegespräch zum Amundi German Masters 2026 wurde schnell deutlich: Das Turnier soll auf dem Nord Course der Green Eagle Golf Courses in Winsen bei Hamburg nicht nur sportlich glänzen, sondern als Event spürbar zulegen. Gespielt wird vom 14. bis 17. Mai 2026, und damit bereits zum zweiten Mal auf Green Eagle. Amundi bleibt dem Turnier dabei treu und ist zum fünften Mal Titelsponsor, das Preisgeld liegt bei 350.000 Euro. Tickets sind bereits im Vorverkauf erhältlich, inklusive VIP und Lounge Optionen, und mit einer Kapazität von rund 100.000 Zuschauern ist das Ziel klar: Die Premiere war stark, 2026 soll es noch größer werden. 2025 kamen zur Premiere in Green Eagle bereits rund 12.500 Zuschauer, und 2026 soll das Fan Erlebnis mit mehr Komfort und mehr Aktivierung auf dem Gelände weiter verbessert werden. Zudem ist das Amundi German Masters weiterhin das einzige Turnier der Ladies European Tour in Deutschland und damit ein zentraler Fixpunkt im heimischen Kalender.

Deutsche Starterinnen mit Heimspiel Gefühl

Aus deutscher Sicht steht erneut ein starkes Heimaufgebot im Fokus. Fix eingeplant sind unter anderem Helen Briem und Alexandra Försterling, dazu kommen weitere deutsche Tourspielerinnen wie Laura Fünfstück, Patricia Isabel Schmidt, Leonie Harm und Olivia Cowan, die dem Feld Tiefe geben und in Green Eagle nicht nur „mitlaufen“ wollen. Ob Esther Henseleit 2026 ebenfalls startet, ist zum jetzigen Stand noch offen und von ihrer LPGA-Tour-Turnierplanung abhängig.

Helen Briem machte im Pressegespräch deutlich, wie besonders Green Eagle für sie im Vorjahr war. „Abseits der Majors habe ich noch kein Turnier erlebt, bei dem so viele Zuschauer entlang der Bahnen standen“, sagte sie. Genau diese Energie sei ein Unterschied, den man als Spielerin spürt, weil bekannte Gesichter und echte Stimmung auf einmal mehr aus einer Runde machen als nur Score und Cutlinie.

Vorbereitung, Winter und ein besseres Setting

Hinter den Kulissen geht es für Green Eagle in diesem Jahr vor allem um zwei Dinge: Platzqualität und Turniererlebnis. Der Winter war anspruchsvoll, und man merkte, dass der Platzbau bis Mai als echte Aufgabe gesehen wird. Gleichzeitig klang der Veranstalter sehr zuversichtlich, dass man die gewünschten Bedingungen rechtzeitig hinbekommt. Die Erfahrung aus 2025 hilft dabei, weil man genauer weiß, welche Bereiche im Setting funktionieren und wo man noch nachschärfen kann. Genau das soll 2026 spürbar anziehen, mit klareren Zuschauerwegen, besseren Blickachsen und mehr Atmosphäre rund um die Schlüssellöcher.

Green Eagle Gründer und Platzdesigner Michael Blesch formulierte den Anspruch so, dass man aus der Premiere gelernt habe und 2026 noch stärker liefern will. Er sprach davon, dass Atmosphäre, Stimmung unter den Spielerinnen, Ergebnisse und begeisterte Zuschauer das Turnier im Vorjahr „zu etwas ganz Besonderem gemacht“ hätten und man mit den Setup Optionen des Nord Course erneut erstklassige Bedingungen schaffen werde.

Länge bleibt ein Thema: So wird Green Eagle gespielt

Sportlich bleibt der Nord Course ein Platz, der eine eigene Identität hat. Green Eagle ist vielen Fans als „Green Monster“ bekannt, weil der Kurs bei den European Open in der Vergangenheit als einer der längsten Tests im Kalender galt. Für die Ladies wurde das Setup 2025 bewusst angepasst, um einen fairen Wettbewerb zu erzeugen und nicht nur Länge entscheiden zu lassen. Genau das war im Feld nicht bei allen gleich beliebt, weil Longhitterinnen natürlich lieber sehen, dass ihre Stärke auch wirklich ins Gewicht fällt. In diesem Jahr dürfte die Diskussion wieder auftauchen, nur eben mit mehr Erfahrung: Der Kurs bietet genug Varianten, um den Platz anspruchsvoll zu halten, ohne ihn künstlich zu überziehen.

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